20.000 Leagues under the Seas

20,000 Leagues Under the Seas - Jules Verne

Das Wichtigste vorweg: ich habe dieses Buch abgebrochen. Eigentlich schade, aber ich werde mit Klassikern einfach nicht warm wie es scheint. Ich fand die Sprache furchtbar trocken und die Erzählweise kam mir mehr wie ein zu lang geratenes Laborprotokoll vor. Zur Zeit seiner Entstehung war das Buch wahrscheinlich wirklich spannend und aufregend und wenn man es heute im Kindesalter liest funktioniert es vielleicht auch, das kann ich nicht beurteilen. So aus heutiger Sicht und in meinem Alter betrachtet macht es mir jedenfalls keinen Spaß, mehr als 60 Seiten habe ich nicht geschafft, ehe das eBook in die virtuelle Ecke flog. Die beschriebenen technischen Dinge sind einerseits teils eingeholt (was natürlich auch irgendwie interessant ist), andere überholt und die Unterwasseratmosphäre, soweit ich sie entdeckt habe, wird von der viel zu technischen Aufdröselung aller Beobachtungen schlicht platt geredet. In der Bibliotheka ist einer unserer Rezensenten zu ähnlichen Schlüssen gekommen, hat es aber im Gegensatz zu mir geschafft das Buch auszulesen und sogar ein paar positive Dinge entdeckt.

Mal sehen was der aktuelle Versuch (Half the day is night) in Sachen Unterwasser Science Fiction gibt, bisher bin ich auch davon nicht sehr überzeugt und das Angebot in dem Bereich ist echt deprimierend winzig …