Rezensiert: The Martian

The Martian - Andy Weir

Astronaut Mark Watney ist auf dem Mars gestrandet, nachdem seine restliche Crew ihn für tot halten musste. Seine Kommunikation ist abgeschnitten, die Crew längst wieder auf dem Weg zur Erde, da bleiben nicht viele Optionen. Statt sich nun aber seinem wahrscheinlichsten Schicksal – dem baldigen Tod – zu ergeben, sammelt Mark die verbliebenen Utensilien zusammen und plant sein Überleben, bis die nächste Marsfähre landet. Das einzige Problem dabei ist, die nächste Mission liegt noch vier Jahre entfernt und seine Lebensmittelvorräte reichen noch für maximal ein Jahr. Höchste Zeit also, um der erste Farmer auf dem Mars zu werden.

 

 

»Duct tape is magic and should be worshiped.«

 

The Martian (Der Marsianer) von Andy Weir ist ein höchst gelungener Debütroman der überraschend viel Spaß macht. Wenn man rein nach der Beschreibung geht, so erwartet man vielleicht eher eine Art Robinson Crusoe auf dem Mars. Mit viel Verzweiflung und Einsamkeit, etc. Da kommt es sehr überraschend, dass Mark Watney ein smarter Klugscheißer ist, der die Situation mit reichlich Sarkasmus und Galgenhumor angeht. Es macht großen Spaß ihm dabei zuzusehen, wie er mehrmals knapp dem Tod entrinnt, nur um sich dann selbst etwas später darüber kaputt zu lachen, wie er dieses Kunststück vollbracht hat.

-> weiterlesen

Quelle: http://moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/m/the-martian